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Untersuchung über die Arbeitssituation in Unternehmen mit Betrieben in Deutschland und China

Angesichts der von transnationalen Konzernen durch weltweite Investitionen vorangetriebenen kapitalistischen Globalisierung arbeiten Lohnabhängige verschiedener Länder und Regionen in aller Welt für ein und denselben „Arbeitgeber“. Meist begreifen sie sich lediglich als Beschäftigte „ihres“ Betriebes. Sie haben vielleicht noch einen Bezug zu Schwesterbetrieben in ihrer Region oder ihrem Land, aber nur selten zu denen im „Ausland“. Belegschaften in den verschiedenen Ländern wissen wenig oder gar nichts über die Lebens- und Arbeitsbedingungen ihrer Kolleg*innen im anderen Land. Das erschwert (eine Verständigung und) eine (daraus folgende) Bildung grenzübergreifender Solidarität erheblich. Es erleichtert Unternehmensführungen, Belegschaften gegeneinander auszuspielen und Konkurrenz zu schüren. Das Forum Arbeitswelten (FAW) in Deutschland und Globalization Monitor (GM) in Hong Kong / China wollen mit vorliegender Untersuchung (74 S.) , die auf Deutsch im Juki 2018 fertiggestellt und im September herausgegeben wurde, dazu beitragen, die Wissenslücke voneinander zu schließen, um die Spaltung der Lohnabhängigen zwischen Deutschland und China überwinden zu helfen. Ein Ausgabe auf Chinesisch bis Ende 2018 in Hong Kong erscheinen. In Fallstudien wird die Arbeitssituation von Betrieben in Suzhou, Wuhan und dem Perlflußdelta sowie von den Schwesterbetrieben in Deutschland beschrieben. Begegnungen von Aktivist*innen und Gewerkschafter*innen in Deutschland und in China werden dokumentiert und Möglichkeiten einer Zusammenarbeit reflektiert.

Untersuchung über die Arbeitssituation in Unternehmen mit Betrieben in Deutschland und China_2018.pdf — PDF document, 5996Kb

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