Der Kampf von Bergarbeitern mit Staublungenerkrankung für ihre medizinische Versorgung und soziale Absicherung

Hunderte an Staublunge erkrankte Bergleute in Fengjie, Chongqing, setzen sich gemeinsam für ihre Rechte ein und fordern von den Behörden die Umsetzung der Behandlungsrichtlinien

Vom 25. August bis zum 8. September setzten sich Hunderte an Staublunge erkrankte Bergleute gemeinsam für ihre Rechte ein und suchten mehrfach das Amt für Humanressourcen und soziale Sicherheit des Kreises Fengjie in Chongqing auf, um von der lokalen Regierung die Umsetzung der Richtlinien sowie die Bereitstellung entsprechender medizinischer Versorgung und einer sozialen Absicherung zu fordern.
Warten auf Behördenfluren
Nach Angaben der Arbeiter waren sie früher in Kohlebergwerken in den Kreisen Fengjie und Wuxi unter Tage tätig und erkrankten aufgrund der langjährigen Exposition von Kohle- und Silikatstaub an Staublunge.
Zwischen 2005 und 2021 wurden alle Kohlebergwerke in den Kreisen Fengjie und Wuxi aufgrund häufiger Bergwerksunglücke und Umweltverschmutzung nach und nach stillgelegt.
Gereizte Stimmung und Polizei beim Behördendialog
Im Jahr 2022 hatten mehrere Behörden (...) den „Umsetzungsplan für die medizinische Versorgung und Unterstützung von Arbeitern aus stillgelegten Kohlebergwerken im Kreis Fengjie [mit] Staublunge (...)“ (...) herausgegeben, der darauf abzielte, nur Arbeitern, bei denen erst nach der Schließung der Bergwerke eine Staublunge diagnostiziert wurde, spezielle Lebenshaltungsbeihilfen, Beihilfen bei Beschäftigungsschwierigkeiten sowie eine medizinische Grundversorgung zu gewähren.

Yesterday 9.9.26

Es gibt einen langjährigen Kampf um die Staublunge als Berufskrankheit und die Rechte der Betroffenen. Wir berichteten bereits im Jahr 2021.